Ein bisschen Bandgeschichte
Kleiner Scherz! Natürlich gibt es uns nicht seit 250 Jahren, aber seit 25 Jahren musizieren wir gemeinsam – in unterschiedlicher Besetzung. Angefangen als Vanille Orange, haben wir uns nach dem Weggang unserer früheren Lehrerin und Leiterin Babette Schwahlen, als Nouvelle Orange „freigeschwommen“.
Ein Großteil unseres Repertoires fußt auf traditionellen Rhythmen der Malinké in Guinea. Einer der bekanntesten Musiker aus der Region ist Famadou Konaté. Er brachte die hochkomplexe Musik seiner Heimat auch nach Europa, wo sie begeistert aufgenommen wurde und ein regelrechtes Djembé-Fieber auslöste. So auch bei uns!
Unser Credo war und ist allerdings, dass wir nicht afrikanischer als die Afrikaner:innen sein können. Die Malinké-Rhythmen sind fest im Alltag der Dorfgemeinschaften verwurzelt und werden sowohl bei der Feldarbeit gespielt als auch zu besonderen Anlässen. Das können und wollen wir nicht kopieren. Stattdessen verweben wir die Rhythmen zu eigenständigen Arrangements.
Im Laufe der Jahre haben wir unser Repertoire um „westliche“ Musik erweitert. Wir haben Gastmusiker:innen eingeladen, uns die Bühne mit anderen Bands geteilt und auch gemeinsam Programme erarbeitet. Das größte Projekt dieser Art war „Djembrazz – Djembé meets Brass“ mit „Super One Eleven“. Tom Holm, Schlagzeuger der Band und mit Nouvelle Orange seit langer Zeit freundschaftlich verbunden, hat uns sogar das ein oder andere Stück auf den Leib geschrieben, was uns natürlich besonders gefreut hat.
Als große Fans mehrstimmiger Gesänge finden die unterschiedlichsten Lieder aus aller Welt bei uns Gehör, mal in filigranen Arrangements mit minimaler Begleitung, mal mit „vollem Orchester“. Im Laufe der Zeit sind auch Eigenkompositionen dazugekommen.
Unser Wirkungskreis beschränkt sich hauptsächlich auf Berlin und Umgebung, wo wir u.a. immer wieder gerne im „Labsaal“ in Lübars, in der „Ufa-Fabrik“ in Tempelhof oder in der „Wabe“ im Prenzlauer Berg auftreten.
Konzerte im „Ausland“ sind selten, da sie wegen des Transports unseres umfangreichen Instrumentenparks und manchmal notwendiger Technik sehr aufwändig und kostenintensiv sind. Unser weitester Ausflug bislang führte uns für zwei Gigs ins Wendland zur „Kulturellen Landpartie“, die uns großen Spaß gemacht haben.
Aber: Wir können auch anders! Manchmal bietet sich uns die Möglichkeit, an kleinen, feinen Orten zu musizieren. Dann wird abgespeckt und das Repertoire auf die entsprechenden Gegebenheiten angepasst. Scheut euch also bitte nicht, einfach anzufragen, wenn Ihr uns z.B. für einen Geburtstag buchen wollt, aber vielleicht nicht viel Platz habt.
Wie und wo auch immer: Wir freuen uns darauf, für euch Musik zu machen!
Eure „Orangen“
Stimmen aus unserem Gästebuch

„We loved it! All the way from Demark“
„Wunderbarer Auftritt und eine grandiose Idee, Nouvelle Orange und Super One Eleven auf der Bühne zu vereinen!“
„Danke für diesen wundervollen Abend! Ihr habt euch sowohl ergänzt als auch mit euren Gegensätzen das Publikum begeistert. Ich gehe fröhlich und energiegeladen nach Hause“
„Es war mal wieder unbeschreiblich! Ein Erlebnis! Leider viel zu selten!“
„Hat riesen Spaß gemacht!“
„Vielen Dank für die energievolle und tolle Musik!“
Und auch gedichtetes Lob gibt es von einem unserer treuesten Fans:
„Jetzt blinken blanke Kala-Röhren. Ihr Rhythmus ist bereits zu hören. Man sieht die vier Solisten hasten, mit Schritt und Tritt zum Bühnenkasten. Noch sind die Augen ernst gerichtet, doch schelmisch schon der Blick sich richtet.“
